Eine Nebenwirkung der mehrsprachigen Atmosphäre

Was ist „die Multikulturalität“ und „die Mehrsprachigkeit“? Wer und wann bestimmt man, ob man „genug multikulturell“ oder „mehrsprachig“ ist? Eine Person ist multikulturell, wenn sie mehrere Kulturen anfasst, aufweist. Und mehrsprachig – wenn man mehrere Sprachen sprechen kann. „Das ist ja einfach!“ – sagt ihr. Aber wie drücken sich diese Begriffe im Alltagsleben so einer multikulturellen Person aus? Ich glaube, ich beginne es langsam zu verstehen.

 

Ich würde mich noch nicht als multikulturelle Person bestimmen, aber ich versuche diese Person irgendwann zu werden. Und ich möchte euch gern ein Bespiel erzählen. In dem Fach Stadying and Teaching in Multilingual Universities sollten wir eine Seite unseres Konspektes in irgendwelchem Fach analysieren, wo wir in verschiedenen Sprachen nachschrieben. Dann suchte ich mein Heft für Chinesisch aus und bemerkte, dass mein Konspekt eigentlich Viersprachig ist! Mit zwei Sprachen ist es ganz klar: Chinesisch – weil das Chinesisch Unterricht war, Englisch – weil die Lektorin in Englisch unterrichtet. Aber warum auch Russisch und Deutsch? Ja, Russisch ist meine Muttersprache, aber während des Chinesisch Unterrichtes sprechen wir Russisch und auch Deutsch gar nicht! 

Viele Studenten aus unserer Gruppe hatten auch ungefähr gleiche Situation! Und obwohl jeder von uns die Analyse gemacht hat, war es oft wirklich schwer zu erklären, wann und warum wir eine bestimmte Sprache wählen. Die Sprachen, die wir sprechen, sind nicht nur einfach Sprachen, aber die Räume in unseren Köpfen, wo verschiedene Kulturen und Denkmodelle leben. Und das ist unglaublich spannend - wenn man verschieden denkt und strukturiert, wenn man ein besonders passendes Wort aus einigen Sprachen aussucht, wenn man sie Sprachen mischt und einander doch gut versteht! Habt ihr auch sowas gefühlt/erlebt? Schreibt eure Erlebnisse in Kommentar!

 Wie ihr schon verstanden habt, diskutieren, analysieren und entdecken wir in unserer Unterricht richtig viel! Und das macht echten Spaß))) Aber manchmal experimentieren wir auch! Zum Beispiel, sollten wir vor Paar Tagen das Archimedische Prinzip in einer Sprache erklären, die fürs Publikum komplett unbekannt ist. Das war eigentlich nicht so einfach, aber höchst interessant! Und am besten hat es Gabriella Vásárhelyi geschafft! Durch ihre wunderbare Masterklasse hat sie uns sogar bisschen Ungarisch beigebracht)))

Und heute feiern wir den Muttertag! Ich bin heute leider zu weit weg von meiner Mutti, und kann sie nicht umarmen uns ihr sagen, wie ich sie liebe und wie ich ihr für alles dankbar bin.. Aber ich weiß, dass Mama eine „Hauptleserin“ meines Blogs ist))

 

 

 

 

Mama,

ich gratuliere dir herzlich zu diesem Tag! Danke dir für deine Liebe, deine Glaube an mich und deine Förderung. Ich bin glücklich, dass ich dich habe <3

Vergesst nicht eure Mütter zu sagen, wie ihr sie lieben! Das ist wichtig. Und nicht nur heute..

Und das Weihnachten kommt langsam...)))

Und ich habe eine Frage an euch! Was ich für euch „die Grenze“ (physische, geografische, soziale, mentale, kulturelle u. s. w.)? Welche Bespiele der Grenzen könnt ihr nennen? Wir haben einen Unterricht, wo wir dieses Thema oft diskutieren. Wenn ihr aktiv werdet, besprechen wir dieses Thema nächstes Mal)) Seid bitte in Kommentaren aktiv und vergesst nicht über ihre mehrsprachigen und multikulturellen Erlebnisse zu schreiben! Ich wünsche euch eine gute Woche!

P.S. für Eveline: ich meine, der Abdruck des Vogels ist nicht mehr da. Das Bild habe ich schon vor einige Wochen gemacht)) Aber danke, dass du es schön findest. Könntest du vielleicht auch deins zeigen? Was den Gipfel betrifft, habe ich dort interessante Methoden der Arbeit mit der Terminologie erfahren und auch ein tolles Beispiel gesehen, wie die professionelle Übersetzung funktioniert. Danke für deinen Kommentar! 

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